Reisebericht Barcelona
Ein lohnendes Ziel, auch im Winter, ist die am spanischen Mittelmeer gelegene Stadt Barcelona. Barcelona ist als zweitgrößte Stadt Spaniens gleichzeitig wichtige Hafenstadt und Hauptstadt der Provinz Katalonien.
Im Vergleich zu anderen spanischen Städten verfügt Barcelona über ein ganz besonderes Flair, welches vermutlich durch eine bunte Mischung aus multikulturellen Einflüssen sowohl aus Spanien als auch dem nahe liegenden Frankreich resultiert. Historische Bausubstanz mischt sich mit postmoderner Architektur und südeuropäische Lebenseinstellung trifft auf kosmopolitisches Flair.
Die Aufnahmen entstanden zu Weihnachten 2005 im Rahmen eines einwöchigen Kurztrips. Daneben bietet der Reisebericht auch ein paar praktische Tipps und Empfehlungen.
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Die Casa Milà gilt neben der Sagrada Família als bekanntestes Gebäude des spanischen Architekten Antoni Gaudí. Das zwischen 1906 und 1910 im Auftrag der Familie Milà errichtete Gebäude im Art Nouveau Stil ist auch heute noch eines der imposantesten Gebäude in der Innenstadt von Barcelona. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Google Earth 3D-Modell: Casa Milà Google Maps Referenz |
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Die Casa Milà ist in erster Linie nach wie vor ein Wohngebäude. Einige Wohnungen wurden zwischenzeitlich mit originalen Einrichtungsgegenständen aus der Zeit kurz nach der Einweihung des Gebäudes als Museum hergerichtet. Das Haus zeichnet sich durch eine einzigartige Linienführung aus, die oftmals an organische Formen angelehnt ist. Daneben verfügt die Casa Milà auch über ein ausgefeiltes System zur natürlichen Belüftung aller Räume, das eine Klimaanlage auch im Hochsommer nicht erforderlich macht. Google Earth 3D-Modell: Casa Milà Google Maps Referenz |
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Die Innenstadt von Barcelona verfügt über eine Vielzahl von Sakralbauten aus unterschiedlichen Perioden. Die in der Regel mit viel Liebe zum Detail gestalteten Kirchen sind für den an Architektur und Stadtgeschichte interessierten Besucher in jedem Fall ein lohnendes Ziel. Google Maps Referenz |
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Direkt am unteren Ende der La Rambla, einem der schönsten Boulevards in Barcelona mit einer Fülle von historischen Gebäuden, befindet sich das alte Zollamt. Gleich gegenüber befindet sich das Kolumbus-Denkmal. Hinter dem alten Zollamt befindet sich eine Anlegestelle für Hafenrundfahrten mit den so genannten Golondrinas. Zur Orientierung: Die La Rambla beginnt am Plaça de Catalunya, dem verkehrstechnischen Zentrum der Millionenmetropole. Google Maps Referenz |
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In der Marina am Port Vell sind immer eine Vielzahl kleiner und großer Segelboote zu bewundern. Den besten Blick hat man dabei von der La Rambla del Mar, einer flachen Fußgängerbrücke zwischen der La Rambla und der Moll d' Espanya. Der Zugang zu den einzelnen Piers ist leider nur durch den an der Moll d' Espanya befindlichen Yachtclub möglich. 360°-Panorama Port Vell Google Maps Referenz |
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Auf der linken Seite kann man das World Trade Center von Barcelona erkennen. In der Bildmitte kann man im Hintergrund die Brücke am Ende der Moll de Ponent im Industriehafen von Barcelona erkennen. Sie verbindet die Stadt mit einer Reihe der Küste vorgelagerten Piers des Industriehafens von Barcelona. Google Maps Referenz |
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Blick über den alten Hafen von Barcelona von der Moll d' Espanya. Der alte Hafen, auch Port Vell genannt, beherbergt heute eine Marina sowie die Moll d' Espanya, einem modernen Gebäudekomplex mit einem IMAX-Kino, einem Shopping-Center sowie das zweitgrößte Salzwasser-Aquarium in Europa, das L' Aquarium Barcelona - das größte Salzwasser-Aquarium in Europa, gleichzeitig das Zweitgrößte der Welt, befindet sich in Lissabon. Eine Seilbahn verbindet den Hafen von Barcelona mit dem Montjuic, einem Berg oberhalb von Barcelona. Google Earth 3D-Modell: L' Aquarium Barcelona (1) Google Earth 3D-Modell: L' Aquarium Barcelona (2) Google Maps Referenz |
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Der Port Olímpic entstand für die Olympischen Sommerspiele 1992 aus einem alten Industriehafen. In diesem Zusammenhang wurden an einer langen Promenade, die im Port Vell endet, eine Vielzahl von Appartements, Restaurants und Parks gebaut. Daneben bietet der Port Olímpic auch eine Reihe von Liegeplätzen für Segelboote und Yachten. Google Maps Referenz |
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Das Kolumbus-Denkmal an der Plaça del Portal de la Pau wurde für die Weltausstellung im Jahr 1888 entworfen. Die Stelle der Errichtung markiert den Punkt, an dem der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus im Jahr 1493 nach der Entdeckung von Amerika erstmals wieder kontinentaleuropäischen Boden betrat. Die Säule ist aus Eisen und rund 60 Meter hoch. Im Inneren befindet sich ein Fahrstuhl, der zu einer Aussichtsplattform an der Spitze des Denkmals führt. Google Maps Referenz |
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Die Sagrada Família, deren vollständiger Name Temple Expiatori de la Sagrada Família lautet, ist der mit Abstand ungewöhnlichste Sakralbau in ganz Europa. Im Jahr 1883 wurde Antoni Gaudí mit der Fertigstellung der ein Jahr zuvor bereits im neogotischen Stil begonnenen Kirche im Stadtteil Eixample betraut. Durch die von Gaudí selbst während der Bauphase fortwährend eingebrachten Änderungen wurde die Kirche bis zu seinem Tod im Jahr 1926 nur zu einem kleinen Teil fertig gestellt. Google Earth 3D-Modell: Sagrada Família Google Maps Referenz |
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Mit kurzen Unterbrechungen während des spanischen Bürgerkriegs von 1936 bis 1939 wird bis heute an der Sagrada Família gebaut. Wenngleich bislang nur ein Teil des gesamten Komplexes vollendet wurde, kann die Kirche besucht werden. Mit der Fertigstellung der Türme sowie großen Fortschritten bei Bau des Hauptschiffes nimmt die Kirche langsam ihre endgültige Gestalt an. Google Earth 3D-Modell: Sagrada Família Google Maps Referenz |
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Die Weihnachtsfassade am Ostteil der Kirche wurde im Jahr 1904 fertig gestellt. Es handelt sich um eine großes Portal mit einer Vielzahl von Szenen der Geburt Jesu Christi. Google Maps Referenz |
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In den Straßen von Barcelona: Traditionelle, im Jugendstil errichtete Bauwerke treffen auf postmoderne Architektur und bilden ein interessantes Ensemble. Wenn man am Abend auf der Suche nach einem traditionellen Restaurant ist, sollte man ruhig mal in den vielen kleinen Seitenstraßen der Avinguda Diagonal oder der Carrer d'Arago schauen: Hier befinden sich eine Vielzahl traditionellen Bars und Restaurants, die typische Gerichte zu vernünftigen Preisen bieten. Aber auch hier aufgepasst: Restaurant, bei denen der Kellner vor der Eingangstür Passanten abfangen will, sind meistens unverhältnismäßig teuer! Google Maps Referenz |
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Eine Vielzahl der Häuser in der Innenstadt von Barcelona stammen aus der Jugendstilzeit und sind reich verziert. Man muss einfach mal auf einem Rundgang durch den Stadtteil Eixample den Blick nach oben richten - es lohnt sich in jedem Fall :-) Google Maps Referenz |
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Obwohl das Gros der Häuser im Zentrum von Barcelona gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden, weisen sie eine ausgesprochen gute Substanz auf. Obwohl die Werke von Antoni Gaudí sicherlich herausstechend sind, brauchen sich andere Gebäude aus gleicher Ära nicht verstecken. Dank der konsequenten Bemühungen um die Erhaltung der Bausubstanz der historischen Stadt sind die Gebäude in einem durchaus akzeptablen Zustand. Google Maps Referenz |
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Die planvolle Erweiterung der Stadt sind die großzügigen Straßen, die einen exzellenten Blick auf die Häuser aus der Jugendstilzeit gestatten, zu verdanken. Der Verkehr der mit rund 1,6 Mio. Einwohnern zweitgrößten Stadt Spaniens verteilt sich somit auf ein erträgliches Maß, ohne erdrückend zu wirken. Parkplätze sind freilich auch in Barcelona immer zu knapp. Mit dem eigenem Auto sollte man also nicht unbedingt nach Barcelona fahren ;-) Google Maps Referenz |
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Die Casa Batlló im Zentrum von Barcelona gehört, neben der Sagrada Família und der Casa Milà zu den wichtigsten Bauwerken von Antoni Gaudí. Das vollständig zum Museum umgebaute Wohnhaus beeindruckt mit seiner Vielzahl außergewöhnlicher architektonischer Ideen und Materialien. Von außen kann man den Fassettenreichtum schon anhand der Mosaikfassade erahnen. Ein Besuch ist ein absolutes Muss! Google Maps Referenz |
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Einen weiteren, empfehlenswerten Reisebericht rund um das Thema Barcelona findet man bei Karin und Alexander Pöschel und der Kategorie Katalonien des Open Directory Project.
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