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3D-Simulator für das Sonnensystem

Seit vielen Jahren wird das Angebot an naturwissenschaftlichen Programmen für den Personal Computer immer größer. Zweifelsohne ist der Lehrwert dieser Programme unbestritten, doch der multimediale Gedanke blieb eigentlich immer etwas vernachlässigt. Diese Lücke möchte das Programm OpenUniverse von Raúl Alonso schließen - und es ist ihm gelungen.

Mit OpenUniverse hat man die Möglichkeit einen realistischen Blick auf die einzelnen Planeten, einige der großen Monde und verschiedene Asteroiden zu werfen. Man kann den einzelnen Objekten folgen und an diesen vorbeifliegen. Die realistische Darstellung der verschiedenen solaren Objekte wird durch die Verwendung von naturgetreuen Aufnahmen als Oberflächentexturen erreicht. Angemerkt sei jedoch, dass die Asteroiden eine Ausnahmen bilden, da deren Größe und Oberflächenstruktur in den meisten Fällen nur mittels Observation durch Radioteleskopen ermittelt wurde. Nichtsdestotrotz ist die 3D-Umsetzung der Planetoiden vollends gelungen. Abgerundet wird das Programm durch die Einbindung eines authentischen Sternatlas.

Bild 1: Screenshot von OpenUniverse

OpenUniverse
Screenshot des Programms



Bild 2: Screenshot von OpenUniverse

OpenUniverse
Screenshot des Programms


Bild 3: Screenshot von OpenUniverse

OpenUniverse
Screenshot des Programms



Bild 4: Screenshot von OpenUniverse

OpenUniverse
Screenshot des Programms


Die Vielfalt von virtuellen Flugmöglichkeiten und die naturgetreuen Texturen haben jedoch ihren Preis: Um das Entdeckergefühl richtig genießen zu können, sollte der PC mindestens mit einem Prozessor der Pentium II-Klasse und 48 MB Arbeitsspeicher ausgerüstet sein. Daneben ist der Einsatz einer Grafikkarte, die OpenGL  hardwareseitig unterstützt, dringend erforderlich. Dies ist beispielsweise bei 3dfx Voodoo, Nvidia Riva TNT und Nvidia GeForce der Fall.

Das Programm ist für die Betriebssysteme MacOS, Linux und Windows erhältlich. Nachfolgend sind die Links zum Download des Programms für die verschiedenen Betriebssysteme aufgeführt:

Zur Erweiterung des Programms, welches sich zur Zeit noch in der Beta-Phase befindet, gibt es bereits ein Paket Oberflächenstrukturen mit einer höheren Detailschärfe. Bei dessen Verwendung ist jedoch zu beachten, dass ein deutliches Mehr an Arbeitsspeicher und Rechenkapazität erforderlich ist (empfohlen sind Prozessoren mit mehr als 400 MHz und 128 MB RAM):

Nachfolgend einige Links zum Thema Planetare Texturen:

Hinsichtlich der Verfügbarkeit der Angebote kann keine Garantie übernommen werden.