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Senkung der Rundfunkgebühren

Wer hat sich nicht auch schon einmal über die Gebühren der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten geärgert. Da sind quasi zwangsweise jeden Monat mindestens 28,25 DEM von jedem Haushalt zu zahlen. Nach neuesten Plänen der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten soll dieser Betrag ab dem Jahr 2001 auf 32,75 DEM steigen, was einer Erhöhung um 11,78% entspricht. Die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten versprechen sich eine Erhöhung der jährlichen, durch die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) eingezogenen, Einnahmen von derzeit rund 10 Milliarden DEM auf dann 11 Milliarden DEM.

Dem Laien ist es kaum möglich, die Verwendung dieser Mittel nachzuvollziehen. Um so interessanter ist dann die Tatsache, dass beispielsweise im Rahmen des Umzuges der Bundesregierung von Bonn nach Berlin das ARD und das ZDF für jeweils rund 140 bzw. 180 Millionen DEM ein neues Sendestudio in bester Berliner Innenstadtlage gebaut haben. Und nebenbei wenden die rund 23.000 Mitarbeiter der ARD jedes Jahr 100 Millionen DEM für Bewirtungen auf. Dies entspricht pro Angestellten einer Summe in Höhe von 4.300 DEM.

Der wissenschaftliche Beirat beim Wirtschaftsministerium des Bundes hat in einer Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Manfred J. M. Neumann eindeutig festgestellt, dass das Gebührenaufkommen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland deutlich gesenkt werden kann. Zu den Vorschlägen dieser Studie gehören die folgende Punkte:

Bei konsequenter Beachtung dieser Vorschläge ließe sich durchaus eine monatliche Rundfunkgebühr von rund 18,00 DEM realisieren.

Weitere Informationen zum Thema Rundfunkgebühren können auf den folgenden Websites abgerufen werden:

Hinsichtlich der Verfügbarkeit der Angebote kann keine Garantie übernommen werden.